Vom 29. bis zum 30. September führt die KIgA, in Kooperation mit dem Bayrischen Bündnis für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen, die Veranstaltung „Ich habe nichts gegen Juden, aber…“ durch. Entgegen bisherigen Ankündigungen findet die Veranstaltung in den Räumen des Bündnisses in Bad Alexandersbad statt.
Im Fokus der Fortbildung stehen differente Zugänge einer Arbeit gegen Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft. Die im öffentlichen Diskurs häufig vorgebrachte Behauptung, Antisemitismus sei vordringlich ein Problem muslimisch sozialisierter Jugendlicher, wird ausführlich diskutiert. Anhand ausgewählter Praxisbeispiele werden lösungs- und zielgruppenorientierte Ansätze präsentiert.
Die Anmeldung erfolgt über das Bayrische Bündnis für Toleranz.
Die KIgA veranstaltet vom 27. bis 29. September in Kooperation mit der evangelischen Akademie Loccum eine Tagung mit dem Titel "Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft". Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, wie eine angemessene (sozial-)pädagogische Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft aussehen kann.
Die Tagung wird einen Einblick in die Debatte um den "Neuen Antisemitismus" geben und sich dem Phänomen des Antisemitismus unter Jugendlichen in der deutschen Migrationsgesellschaft widmen. Die KIgA wird auf der Tagung ihre Erfahrungen aus dem Modellprojekt und den entwickelten Unterrichtseinheiten für die Arbeit mit multikulturellen und multireligiösen Gruppen vorstellen.
Das Programm der Tagung findet sich hier. Die Anmeldung erfolgt über die evangelische Akademie in Loccum.
Die Tagung wird gefördert durch das Bundesministerium des Inneren, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft.
Die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht auf ihrer Internetseite einen Bericht der Journalistin Rana Göroglu über das KIgA-Projekt "Was geht mich Palästina an?".
Der Beitrag findet sich hier.Die KIgA veranstaltet in Zusammenarbeit mit der DGB Jugend NRW die SchülerInnenkonferenz „Was tun gegen Antisemitismus?“. Vom 10. – 12.09 werden sich im DGB Jugendbildungszentrum Hattingen Schülerinnen und Schüler aus NRW und anderen Bundesländern über ihre Erfahrungen zum Thema Antisemitismus austauschen. In spannenden Workshops bekommen die Teilnehmenden Gelegenheiten, sich intensiv mit dem Problem Antisemitismus und dessen vielfältigen Erscheinungsformen zu beschäftigen. Die Konferenz soll den Jugendlichen auch Möglichkeiten aufzeigen, was sie jetzt oder in ihren späteren Lebensabschnitten gegen Antisemitismus tun können. Dafür werden engagierte Menschen aus Schule, Ausbildung und Uni von ihren verschiedenen Projekten berichten.
Das Programm der SchülerInnenkonferenz und die Möglichkeit zu Anmeldung findet sich hier.
Vom 2. bis 4. Juni fand in Paris das „Symposium on European Muslim Perceptions of the Holocaust” statt. Die Tagung beschäftigte sich mit der gegenwärtigen Rezeption des Holocaust durch Muslime in Europa und ging der Frage nach, wie Muslime an den Erinnerungskulturen teilhaben und in welcher Form sie in diese integriert werden.

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