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Commitment without Borders - deutsch-türkische Konferenz


Das Fachkräfteaustausch- und Vernetzungsprojekt „Commitment without Borders – Transnational Network against Antisemitism“ zwischen Deutschland und der Türkei ist ein Partnerprojekt von Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.) aus Berlin, Toplum Gönüllüleri Vakfi (TOG) und Karakutu aus Istanbul.

Das Treffen in Berlin bildet die Abschlussveranstaltung des zweijährigen Projektes, in dessen Rahmen mehrere Bildungsreisen, gemeinsame Workshops und Konferenzen stattgefunden haben, außerdem ist eine Publikation in Türkisch, Deutsch und Englisch im Erscheinen. Ziel des Treffens ist es, die zivilgesellschaftlichen Akteure zusammenzubringen, ihre Arbeit kennenzulernen, sich nachhaltig zu vernetzen und gemeinsam Projektideen zu entwickeln. Nach einem öffentlichen Podiumsgespräch mit Experten aus der Türkei über die aktuelle Lage der zivilgesellschaftlichen Organisationen am Freitagabend, geht es am Samstag dann zunächst um ein intensives gegenseitiges Kennenlernen; anschließend werden Workshops über Projekterfahrungen und zur gemeinsamen Entwicklung von Projektideen sowie eine Fishbowl zur Entwicklung des deutsch-türkischen Netzwerkes angeboten.


Programm

Freitag, 14.10.2016

Ort: Familien- und Nachbarschaftszentrum Wrangelkiez,
Cuvrystraße 13-14a, 10997 Berlin

18.00: Einlass

18.15: Begrüßung
Dr. Juliane Wetzel (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus / KIgA e.V.)
Basak Tugsavul (Toplum Gönüllüleri Vakfi / TOG)

18.30: Podiumsgespräch
„Aktuelle Lage der Zivilgesellschaft in der Türkei und Perspektiven transnationaler Zusammenarbeit“

• Laden Yurttagüler (Zentrum für zivilgesellschaftliche Studien / Bilgi Universität Istanbul)
• Dr. Kenan Çayir (Zentrum für soziologische und erziehungswissenschaftliche Studien - SEÇBìR / Bilgi Universität Istanbul
• Pinar Ensari (Projektkoordinatorin von Medial Watch Hate Speech / Hrant Dink Foundation)
• Moderation: Emrah Gürsel (KIgA e.V.)

Im Podiumsgespräch werden im Kontext aktueller Entwicklungen in der Türkei die Arbeitsbedingungen zivilgesellschaftlicher Akteure besprochen und diskutiert, dabei werden insbesondere Diskriminierung, Antisemitismus und die Bildungsarbeit in dem Arbeitsfeld berücksichtigt.

20.00: Dinner

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Samstag, 15.10.2016

Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmanstr. 32, 12049 Berlin

09.30: Kennenlernen
Die Teilnehmenden aus Deutschland und aus der Türkei stellen sich und ihre Organisation bzw. Projekte vor. Sie haben Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und ggf. mögliche Partner für ihre künftigen Projektideen zu finden.

11.00: Coffee break & Networking

11.20: Worldcafe: Erfahrungen aus Projekten (parallel)

Im Worldcafe können Teilnehmende in drei Gruppen nacheinander drei ausgewählte Projekte näher kennenlernen.

Workshop I: Holocaust Education für Pädagogen und andere Multiplikatoren
-> Levent Sensever (Verein für zivile und ökologische Rechte / SEHAK)
-> Cihan Tekeli (Anne Frank House)

Workshop II: “All in One” – Holocaust Education in der Schule
-> James McMillan (Leitung Holocaust Education)
-> Ilke Nur Akvarup (Geschichtslehrerin)

Workshop III: „Commitment without Borders“ (KIgA-TOG-Karakutu)
-> Dervis Hizarci (KIgA)

-> Basak Tugsavul (TOG)

-> Seval Gülen (Karakutu)

11.20: Parallele Workshops (I. Phase)

12.00: Lunch

13.00: Parallele Workshops (II. Phase)

13.40: Parallele Workshops (III. Phase)

14.15: Coffee break & Networking

14.30: Workshops zur Projektentwicklung (parallel)

In dem Workshop entwickeln die Teilnehmenden ihre Projektideen und/oder die vom Projektteam vorgeschlagenen Ideen in Kleingruppen weiter. Dabei sollten Ziele, Zielgruppen und konkrete Maßnahmen formuliert werden. Je nach Wunsch und Zeit können Chancen und Herausforderungen besprochen werden. Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum vorgestellt.

16.30: Coffee break & Networking

16.45: Fishbowl: Perspektiven des bestehenden deutsch-türkischen Expertennetzwerkes

Hier werden die Weiterführungsperspektiven von "Commitment without Borders – Transnational Network against Antisemitism" ausgelotet. Dabei geht es unter anderem um die Fragen: Soll das CwB-Netzwerk weiterbestehen? Wenn ja, auf welche Bereiche soll es sich fokussieren? Wie soll der deutsch-türkische Erfahrungsaustausch fortgeführt werden? ...

ab 18.00: Dinner

Die Veranstaltung wird von dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und von International Holocaust Remembrance Alliance gefördert.