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Tagung „Bildungsraum – Alltagskultur“ am 3./4. Mai 2012 in Frankfurt am Main


Antisemitismus ist kein Randgruppen- oder Minderheitenphänomen, sondern funktioniert herkunfts- und schichtenübergreifend. Gleichzeitig bringt die Migrationsgesellschaft mit ihren vielfältigen Identitäts- und Geschichtsbezügen neue Spannungsfelder mit sich. Soweit herrscht Einigkeit – in der Wissenschaft wie in der Bildungspraxis. Wie sich diese Spannungsfelder jedoch konkret gestalten und wo und wie Pädagogik sinnvoll ansetzen kann, wird kontrovers diskutiert.

Nachdem die erste Tagung dieser Reihe den „Bildungsraum Lebenswelt“ im Fokus hatte, steht jetzt die Frage nach alltagskulturellen Aspekten im Mittelpunkt. Im engen Austausch von Wissenschaft und Bildungspraxis werden wir Schnittstellen von Alltagskulturen und Antisemitismus analysieren und die Potenziale präventiv-pädagogischer Konzepte diskutieren: Was bedeutet Alltagskultur in der Migrationsgesellschaft? Ist Antisemitismus ein prägender Bestandteil? Welche Rolle spielen dabei Medien, Sport, Musik, Geschichtsbezüge und Erinnerungskulturen? Und wie können pädagogische Zugänge aussehen, die unterschiedliche Lebensrealitäten wahr- und ernstnehmen?

Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Anne Goldenbogen
Kreuzberger Initiative
gegen Antisemitismus (KIgA e. V.)

Dr. Martin Salm
Stiftung „Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft“

Dr. Juliane Wetzel
Zentrum für Antisemitismusforschung
der TU Berlin

Dr. Meron Mendel
JugendBegegnungsStätte
Anne Frank e. V.

Gottfried Kößler
Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts

Die Tagung findet im Jugendam der Stadt Frankfurt am Main statt. Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie auf dem Tagungsflyer hier (320 KB).

Anmeldungen bitte über:                                                                                                                                   www.jbs-anne-frank.de/blickwinkel

Anmeldeschluss ist der 15. April 2012.