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Tagung „Bildungszugang Gender“ am 29./30. Oktober 2012 in Köln


Der Ruf nach Gendersensibilität ist heute überall zu hören. Gleichzeitig aber wird der Zusammenhang von ausgrenzenden Denk- und Deutungsmustern und Genderbezügen bislang kaum systematisch erforscht und reflektiert – so auch die Beziehung zwischen Antisemitismus und Geschlecht(erverhältnis).

Die Tagung „Bildungszugang Gender“ möchte an der Schnittstelle von Wissenschaft und pädagogischer Praxis die Rolle von Gender in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus diskutieren: Sind im Antisemitismus wie auch im Sprechen darüber Dimensionen von Gender enthalten? Ist es sinnvoll, Antisemitismus anhand von Gender kritisch zu bearbeiten? Wie wirken in der Migrationsgesellschaft unterschiedliche Macht- und Diskriminierungsverhältnisse zusammen und was bedeutet das wiederum für gesellschaftliche und präventiv-pädagogische Strategien und Konzepte?

Nachdem die erste Tagung der Blickwinkel-Reihe den „Bildungsraum Lebenswelt“ fokussierte und die zweite sich mit dem „Bildungsansatz Alltagskultur“ beschäftigte, hoffen wir für die Diskussion des Bildungszugangs Gender auf einen weiterhin spannenden und lebendigen Austausch.

Wir freuen uns auf Sie.

Anne Goldenbogen
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.)

Dr. Martin Salm
Stiftung „Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft“

Dr. Juliane Wetzel
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin

Dr. Marcus Meier
Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Gottfried Kößler
Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts


Die Tagung findet Forum Volkshochschule, Rautenstrauch-Joest-Museum statt. Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie auf dem Tagungsflyer hier (319 KB).

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