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Tagung "Kontext Nahostkonflikt" am 09./10. September 2013 in Nürnberg


12.06.2013 - Auf kaum einen politischen Konflikt wird in Deutschland aktuell so häufig und so emotional Bezug genommen wie auf den Nahostkonflikt. Die Motivationen dafür sind vielfältig – Anerkennungskämpfe, konkurrierende Narrative, postkoloniale Diskurse, Fragen nach Identitäten und Zugehörigkeiten, Beziehungen von Mehr- und Minderheiten, aber auch Schuldabwehrreflexe, einseitige und vereindeutigende Zuschreibungen und Projektionen.

Für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus ist es notwendig, vor der Komplexität nicht zu kapitulieren. Deshalb widmet sich die vierte Tagung der Reihe „Blickwinkel. Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“ der schwierigen Frage nach dem Verhältnis von Antisemitismus und Nahostkonflikt in Deutschland im Spiegel von Wissenschaft und Bildungspraxis: Wie wird der Konflikt hier wahrgenommen? Welche Diskurse prägen das Bild? Welche Deutungsmuster sind virulent und wo verläuft die Grenze zwischen einer kritischen Bezugnahme auf die Geschehnisse im Nahen Osten und antisemitischer Instrumentalisierung des Konfliktes? Ziel der Tagung ist es, Anstöße zu geben für einen qualifizierten Umgang mit diesen pädagogischen Fragen und mit Kommunikation.

Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Anne Goldenbogen
Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e. V.)

Dr. Martin Salm
Stiftung „Erinnerung,
Verantwortung und Zukunft“

Dr. Juliane Wetzel
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin

Gottfried Kößler
Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts

Die Tagung findet im Caritas-Pirckheimer-Haus statt. Alle weiteren Informationen zum Programm finden Sie auf dem Tagungsflyer hier (aktualisiert am 05.09.2013).

Anmeldungen bis zum 12. August unter: www.stiftung-evz.de/blickwinkel.

Die Veranstaltung wird durchgeführt im Rahmen des Modellprojekts "Anerkennen, Auseinandersetzen, Begegnen – präventive pädagogische Konzepte gegen Antisemitismus für die Migrationsgesellschaft", das im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.