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Podiumsdiskussion: "Nicht über, sondern mit uns reden!"


28.10.2013 - Im Rahmen des Lokalen Aktionsplan Wedding Zentrum / Brunnenstraße Süd veranstaltet KIgA e. V. am 5. November eine Podiumsdiskussion zum Thema Peer-Education gegen Antisemitismus.

Nicht über, sondern mit uns reden!
Peer-Education gegen Antisemitismus mit muslimisch sozialisierten Jugendlichen

Insbesondere seit dem körperlichen Angriff auf den Rabbiner Daniel Alter im letzten Jahr erfährt das Thema „Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen“ eine verstärkte mediale Aufmerksamkeit. Während Expert/-innen darüber debattieren ob es einen spezifischen Antisemitismus unter muslimischen Jugendlichen gibt und, wenn ja, inwieweit sich dieser von anderen Formen des Antisemitismus unterscheidet, wird in den öffentlichen Debatten viel über – aber wenig mit den Jugendlichen geredet, auf die die Zuschreibung „muslimischer Background“ passt.

Bei der Podiumsdiskussion wollen wir daher gemeinsam mit Jugendlichen, die sich in unterschiedlichen Projekten und mit unterschiedlichen Schwerpunkten als Teamer/-innen und als Peers in der Antisemitismusprävention engagieren, und aktiv sind, diskutieren, wie ihr persönlicher Blick auf den Themenkomplex ist.

Wie nehmen sie selbst das Problem von Antisemitismus unter Jugendlichen wahr und welche Erfahrungen haben sie in der eigenen Präventionsarbeit gemacht? Wo sehen sie Handlungsoptionen und was hat sie selbst dazu bewogen, sich in der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus zu engagieren? Wo sehen sie Ansatzpunkte in der Präventionsarbeit und gibt es ihrer Meinung nach einen Bedarf an spezifischen Angeboten für muslimisch sozialisierte Jugendliche?

Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und hoffen auf eine angeregte Diskussion.

Dienstag, 05. November 2013 | 18:30 - 20:30 Uhr

Haus der Jugend, Reinickendorfer Straße 55, 13347 Berlin-Mitte

Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.


Das Projekt "Antisemitismus, Islamismus und Muslimfeindlichkeit" wird im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.