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„Commitment without Borders“ – Fachkräfte aus der Türkei besuchen Berlin


10.11.2014 – Zwölf Expertinnen und Experten aus der Türkei haben im Rahmen unseres Projekts „Commitment without Borders“ an einer Studienreise nach Berlin teilgenommen, um sich mit politischer Bildungsarbeit zu Holocaust und Antisemitismuskritik auseinanderzusetzen.

Die interdisziplinäre Reisegruppe aus der Türkei umfasste neben Akteuren aus der Jugend- und Bildungsarbeit auch Teilnehmende aus den Bereichen  Wissenschaft, Journalismus und Psychologie.

In der Woche vom 1. bis 8. November 2014 besuchten sie in Berlin verschiedene Institutionen, Initiativen, Gedenkstätten und Lernorte. Auf dem Programm standen unter anderem die folgenden Besuche und Aktivitäten:

  • KIgA Berlin
  • Denkmal der ermordeten Juden Europas
  • Topographie des Terrors
  • International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA)
  • Gesicht Zeigen! e.V.
  • Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
  • Gedenkstätte Haus der Wannsee Konferenz
  • Jugendzentrum DTK-Wasserturm
  • Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum
  • Salaam-Schalom Initiative
  • AJC Berlin
  • Amadeu Antonio Stiftung
  • Gedenksteinverlegung vor der Mevlana Moschee

Im Austausch mit Berliner Akteuren der historischen und politischen Bildung diskutierten die Gäste über gesellschaftliche Vielfalt und Erinnerungskultur(en) sowie über Rassismus und Antisemitismus in Deutschland. Sie gewannen inspirierende Eindrücke und nahmen zahlreiche Anregungen für die eigene pädagogische Arbeit mit. Ein Gegenbesuch deutscher Fachkräfte in der Türkei ist im Mai 2015 vorgesehen.

 

Der Fachkräfteaustausch „Commitment without Borders / Transnational Network against Antisemitism“ zwischen Deutschland und der Türkei ist ein Partnerprojekt von KIgA e.V., der Freiwilligenorganisation Toplum Gönüllüleri Vakfi (TOG) und dem Bildungsträger Karakutu („Blackbox“) aus Istanbul. Praktiker und Praktikerinnen aus Wissenschaft und Bildung diskutieren die unterschiedlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen von historisch-politischer Bildung zum Holocaust und der kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus in beiden Ländern. Langfristiges Ziel ist der Aufbau bilateraler Netzwerkstrukturen.