A- A A+

 

 

Newsletter

 

Aktuelle Publikation

 

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

Projektbausteine

Zwei Seminarreihen

Die pädagogischen Konzepte sind auf eine kontinuierliche Arbeit in festen Gruppen über den Zeitraum eines Schulhalbjahres ausgelegt. Die Teilnahme an den Gruppen ist freiwillig aber verbindlich. Die Projektgruppen sind Teil des Ganztagskonzeptes und finden regelmäßig einmal pro Woche nachmittags statt. Wir arbeiten mit zwei festen Kooperationsschulen zusammen, der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Berlin-Kreuzberg und der Otto-Hahn-Schule in Berlin-Britz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten im Rahmen der Seminarreihen zwei Ausstellungen, die an den Kooperationsschulen und darüber hinaus gezeigt werden.

Bildung und Begegnung in Israel

Im Rahmen der pädagogischen Arbeit werden zwei Reisen nach Israel ein zentrales Element darstellen. Beide Reisen werden gemeinsam mit unseren israelischen Kooperationspartnern vorbereitet und durchgeführt. Integraler Bestandteil beider Reisen wird ein mehrtägiges Seminar mit dem Adam Institut for Democracy and Peace in Jerusalem sein. Dieser Bildungsträger erreicht jedes Jahr etwa 16.000 arabische und jüdische Menschen, Israelis, Palästinenser, internationale Gruppen, Schülerinnen und Schüler und Menschen aus allen Teilen der israelischen Gesellschaft.

Kurzfilme erstellen

Als Produkt wird bei beiden Reisen ein abschließender Kurzfilm entstehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf der Reise Videointerviews mit ausgewählten Personen führen. Die Personen und Themen werden vorher im Seminarrahmen gemeinsam erarbeitet. Auf dieser Grundlage suchen sich alle einen Interviewpartner aus, entwickeln jeweils Fragen und führen in Israel die Interviews. Die Kurzfilme dokumentieren Ausschnitte aus diesen Interviews sowie die Gedanken der Teilnehmenden dazu.

Schulkooperationen anstoßen

Die Begegnungsreisen sollen darüber hinaus die Idee einer deutsch-israelischen Schulpartnerschaft festigen und den Schulen die Möglichkeit bieten, diese Partnerschaft fortzuführen. Deshalb wird ein Schwerpunkt der Reise auf der Kooperation mit Schulen liegen, die sich in Israel für ein friedliches Zusammenleben engagieren (z. B. Hand in Hand-Schule Jerusalem).

Qualifizierung von Multiplikatoren

Basierend auf den Erfahrungen der Seminarreihe und den Israelbegegnungen werden Qualifizierungen für Multiplikatoren/-innen konzipiert und durchgeführt. Nach dem derzeitigen Stand der Projektplanung erscheint es sinnvoll, die Multiplikatorenfortbildung ebenfalls zugangsspezifisch zu gestalten. Das bedeutet, es werden Qualifikationen zum Zugang „Fußball“ und Qualifikationen zum Zugang „Frauen“ stattfinden. Die Qualifizierungs-maßnahmen werden mehrtägig ausgelegt sein.

Bundesweite Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“

Gemeinsam mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und dem Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin veranstalten wir bundesweite Tagungsreihe. Sie umfasst drei thematisch fokussierte Veranstaltungen. Los geht es am 26./27. Oktober 2011 in der Werkstatt der Kulturen in Berlin. Die Tagung steht unter der Überschrift „Bildungsraum Lebenswelt“ und beschäftigt sich mit dem Konzept der Sozialraumorientierung im Rahmen von Forschung und pädagogischer Prävention und Intervention. Schwerpunkt im Frühjahr 2012 ist das Themenfeld „Bildungsansatz Alltagskultur“. Auf der in Frankfurt am Main stattfindenden Tagung in Kooperation mit der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank wollen wir uns unter anderem der Frage widmen, ob und wie Fußball als pädagogischer Zugang im Rahmen pädagogischer Antisemitismusprävention genutzt werden kann. Im Herbst 2012 dann geht es nach Köln. Dort diskutieren wir unter dem Titel „Bildungszugang Gender“ aktuelle Forschungsergebnisse und pädagogische Konzepte geschlechtsspezifischer Bildungsarbeit gegen Antisemitismus.

Alle weiteren Informationen zum Programm der ersten Tagung finden Sie hier. Der Programmflyer für die zweite Tagung steht Ihnen hier zur Verfügung.

Sozialräumliche Praxistagungen

Ebenfalls projektbegleitend werden sechs Praxistagungen durchgeführt. Sie richten sich an Praktiker/-innen der Bildungsarbeit, Pädagogen/-innen und sozialräumliche Akteure in Berlin und sollen sensibilisieren, einen praxisnahen Fachaustausch ermöglichen und den Aufbau eines tragfähigen Netzwerkes unterstützen.

Bulletin „Perspektiven. Politische Bildung für die Migrationsgesellschaft“

Vierteljährlich erscheint ein achtseitiger Newsletter und informiert über den Stand des Projekts, aktuelle wissenschaftliche und praxisbezogene Erkenntnisse, Ansätze und Diskussionen, aktuelle Neuerscheinungen von für das Arbeitsfeld relevanten Neuerscheinungen im Print-, Audio- und Multimedia-Bereich sowie interessante Persönlichkeiten. Er wird sowohl online als PDF-Version als auch als Printmedium erhältlich sein.

Die aktuelle Ausgabe 4 (Juli 2012) sehen Sie hier (525 KB)

Alle älteren Ausgaben finden Sie hier:

Ausgabe 6, Dezember (2,5 MB)

Ausgabe 5, Oktober 2012 (1,9 MB)

Ausgabe 4, Juli 2012 (1,6 MB)

Ausgabe 3, April 2012 (525 KB)

Ausgabe 2, Dezember 2011 (796 KB)

Ausgabe 1, Oktober 2011 (887 KB)

Evaluation

Die Konzeption und Durchführung des gesamten Bildungsprozesses wird durch die KIgA und mit Unterstützung externer Experten/-innen dokumentiert und im Hinblick auf folgende Faktoren evaluiert:

  • Angemessenheit für eine zielgruppenadäquate und zeitgemäße Pädagogik gegen Antisemitismus mit herkunfts-heterogenen Lerngruppen
  • Nachhaltigkeit der Konzepte
  • Umsetzbarkeit der Konzepte für den schulischen und außerschulischen Bildungsbereich
  • Bedingungsanalyse für den Aufbau langfristig angelegter Kooperationen zwischen schulischen und außerschulischen Bildungsträger