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Strukturprojekt: Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft

Die KIgA e.V. wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ als bundeszentraler Träger gefördert, um im Themen- und Strukturfeld „Antisemitismus“ bundesweit Bildung und Beratung anzubieten. Das Projekt „Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft“ widmet sich diesen Aufgaben.
Es umfasst im Wesentlichen die vier Säulen (1) Fort- und Weiterbildung für Multiplikator*innen, (2) Internationale Netzwerkarbeit, (3) Debattenbeiträge und gesellschaftliche Diskursintervention sowie (4) Engagement gegen Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft.


Fort- und Weiterbildungsangebote für Multiplikator*innen

Das breite Fort- und Weiterbildungsangebot richtet sich an Multiplikator*innen im ganzen Bundesgebiet. Die Theorie-Praxis-Workshops und Seminare werden je nach Zeitumfang und Zielgruppe individuell zugeschnitten. Durch ein einjähriges Train-the-Trainer Programm wurden politische Bildner*innen dazu qualifiziert, für die KIgA e.V. Workshops und Seminare rund um das Themenfeld Antisemitismus durchzuführen.


Internationale Netzwerkarbeit

Die KIgA e.V. hat 2019 das „European Network – Combatting Antisemitism through Education” mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes, der Stiftung EVZ und des USHMM gegründet. Das Netzwerk ist eine Plattform für europäische Bildungsträger, die im Bereich der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit tätig sind und sich im Rahmen des Netzwerks über Bildungsansätze, Methoden und Diskurse austauschen wollen.

Neben internationalen Fachkräfteaustauschen mit türkischen und US-amerikanischen Partnern fördert die KIgA nicht nur deutschlandweit jüdisch-muslimische Allianzen, sondern auch auf internationalem Level in Kooperation mit ihrem US-Amerikanischen Partner, der Inter Jewish Muslim Alliance (IJMA).

 

Debattenbeiträge und Diskursinterventionen

Über Beiträge in bundesweit relevanten Medien, über öffentliche Fachveranstaltungen und über Veröffentlichungen rund um Politische Bildung und Antisemitismus adressiert und erreicht das Projekt die interessierte Öffentlichkeit und prägt die (fachliche) Debatte um Antisemitismus und Antisemitismusprävention.

 

Engagement gegen Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft

Seit 2018 unterstützt KIgA e.V. ein Bildungsprojekt religiöser muslimischer Frauen. In wöchentlich stattfindenden Seminaren beschäftigen sich die Frauengruppen mit dem Themenfeld gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, dabei wird ein starker Fokus auf Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus gelegt. Dieses Projekt hat Modellcharakter für ähnliche Initiativen in anderen Städten.

 

Projektleitung: Dr. Mirko Niehoff

Referent für internationalen Austausch: Emrah Gürsel

Bildungsreferentinnen: Amina Nolte und Johanna Voss

Koordinatorin des Projekts KIgA Bielefeld: Namé Ayaz-Gür