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Diplomatisches Zeichen der Erinnerung: Deutsch-französischer Austausch und Kranzniederlegung am Holocaust-Denkmal

Am 24. März 2026 hat die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) an einem deutsch-französischen Austausch am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin teilgenommen. Gemeinsam mit der französischen Gleichstellungsministerin Aurore Bergé und Bundesministerin Karin Prien wurde mit einer Kranzniederlegung ein sichtbares Zeichen des Gedenkens an die Opfer der Shoah gesetzt

Im anschließenden Expert:innengespräch war KIgA durch Fadl Speck vertreten, der Perspektiven aus der politischen Bildungsarbeit in die Diskussion einbrachte. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Bildungsinstitutionen, darunter der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sowie Hetty Berg, vom Jüdisches Museum Berlin, kam ein Austausch mit Jugendlichen über aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus zu Stande.

Im Zentrum standen Fragen der Prävention, der politischen Bildung sowie die Rolle junger Menschen im deutsch-französischen Dialog. KIgA brachte dabei insbesondere die Bedeutung langfristiger, praxisnaher Bildungsarbeit in der Antisemitismusprävention ein.

Der Austausch mit den Schüler:innen zeigte eindrücklich, wie wichtig Räume sind, in denen junge Perspektiven gehört und ernst genommen werden. Solche dialogischen Formate sind ein zentraler Bestandteil der Arbeit von KIgA.

 

Der Besuch fand im Kontext des deutsch-französischen Austauschs statt, bei dem die Bekämpfung von Antisemitismus und die Stärkung demokratischer Werte eine zentrale Rolle spielen.

KIgA bringt ihre Expertise gezielt in solche hochrangigen Formate ein und stärkt damit die Verbindung von Erinnerungskultur, internationalem Dialog und konkreter Bildungsarbeit vor Ort