Nach einem gemeinsamen Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin und einer gemeinsamen Kranzniederlegung hat die KIgA am anschließenden Expert:innengespräch teilgenommen.
Vertreten war KIgA durch Fadl Speck, der Perspektiven aus der politischen Bildungsarbeit in die Diskussion einbrachte. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, darunter Familienministerin Karin Prien sowie Gleichstellungsministerin Frankreichs Aurore Bergé, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein sowie Hetty Berg vom Jüdisches Museum Berlin, kam ein Austausch mit Jugendlichen über aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus zu Stande.
Im Zentrum standen Fragen der Prävention, der politischen Bildung sowie die Rolle junger Menschen im deutsch-französischen Dialog. KIgA brachte dabei insbesondere die Bedeutung langfristiger, praxisnaher Bildungsarbeit in der Antisemitismusprävention ein.
Der Austausch mit den Schüler:innen zeigte eindrücklich, wie wichtig Räume sind, in denen junge Perspektiven gehört und ernst genommen werden. Solche dialogischen Formate sind ein zentraler Bestandteil der Arbeit von KIgA.