Die KIgA veranstaltet in Zusammenarbeit mit der DGB Jugend NRW die SchülerInnenkonferenz „Was tun gegen Antisemitismus?“. Vom 10. – 12.09 werden sich im DGB Jugendbildungszentrum Hattingen Schülerinnen und Schüler aus NRW und anderen Bundesländern über ihre Erfahrungen zum Thema Antisemitismus austauschen. In spannenden Workshops bekommen die Teilnehmenden Gelegenheiten, sich intensiv mit dem Problem Antisemitismus und dessen vielfältigen Erscheinungsformen zu beschäftigen. Die Konferenz soll den Jugendlichen auch Möglichkeiten aufzeigen, was sie jetzt oder in ihren späteren Lebensabschnitten gegen Antisemitismus tun können. Dafür werden engagierte Menschen aus Schule, Ausbildung und Uni von ihren verschiedenen Projekten berichten.
Das Programm der SchülerInnenkonferenz und die Möglichkeit zu Anmeldung findet sich hier.
Vom 2. bis 4. Juni fand in Paris das „Symposium on European Muslim Perceptions of the Holocaust” statt. Die Tagung beschäftigte sich mit der gegenwärtigen Rezeption des Holocaust durch Muslime in Europa und ging der Frage nach, wie Muslime an den Erinnerungskulturen teilhaben und in welcher Form sie in diese integriert werden.
Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" veröffentlichte auf ihrer Internetseite ein ausführliches Interview mit den Mitarbeitern der KIgA, Aycan Demirel und Mirko Niehoff. Themen des Gesprächs waren die Gefahr eines "neuen Antisemitismus", der Einfluss antisemitischer Vorurteile in migrantischen Communities und die praktischen pädagogischen Erfahrungen der KIgA im Kampf gegen Antisemitismus.
Das vollständige Interview findet sich hier.
Die erfolgreichen TeilnehmerInnen der von der KIgA durchgeführten Qualifizierung für die Bildungsarbeit gegen Antisemitismus erhielten am 26. März in Anwesenheit des Berliner Integrationsbeauftragten Günter Piening in den Räumen der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, die die Maßnahme durch eine finanzielle und ideelle Förderung erst ermöglichte, ihre Abschluss-Zertifikate. Die 14 PädagogInnen hatten an sieben Wochenenden in den Jahren 2008 und 2009 Wissen und pädagogische Handlungskompetenz u.a. zu folgenden Themen erworben: Antisemitismus und Rassismus, das Einwanderungsland Deutschland, islamistischer Antisemitismus, der Nahost-Konflikt, jüdisches Leben in Deutschland und die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen.
Bilder der Veranstaltung finden sich auf den Seiten der Stiftung EVZ.
Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus entwickelte im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ modellhafte Unterrichtskonzepte zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft unter besonderer Berücksichtigung muslimisch geprägter Jugendlicher und erprobte diese erfolgreich an Berliner Schulen. Im Mai 2010 veranstaltet die KIgA in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung eine Fachkonferenz zum Thema "Pädagogik gegen Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft" auf der die Unterrichtskonzepte vorgestellt werden.
Die amerikanische Nachrichtenagentur United Press International berichtet auf ihrer Internetseite über die Arbeit der KIgA.
Am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz interviewte das Deutschlandradio Kultur Aycan Demirel und Yasmin Kassar über das Verhältnis Jugendlicher mit Migrationshintergrund zum Holocaust. Der Beitrag kann hier gehört und gelesen werden.

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