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Fortbildung für Lehrer/-innen am 28. November 2013


28.10.2013 - Im Rahmen des Modellprojekts "Anerkennen, Auseinandersetzen, Begegnen – präventive pädagogische Konzepte gegen Antisemitismus für die Migrationsgesellschaft" veranstaltet KIgA e. V. eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrer/-innen und Multiplikator/-innen zur Einführung in neue pädagogische Materialien gegen Antisemitismus.

Pädagogische Materialien zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus

Zustimmungen zu antisemitischen Aussagen finden sich in der gesamten Bevölkerung. Oft stehen sie in Zusammenhang mit der Vergangenheit, also in der Abwehr der kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust. In den letzten Jahren sind zusätzlich verstärkt antisemitische Einstellungen zu verzeichnen, die Bezug nehmen auf den Staat Israel und den Nahostkonflikt.

Gleichzeitig wird in Theorie und Bildungspraxis der Aspekt der Migrationsgesellschaft kontrovers diskutiert: Spielen Herkunft, religiöse oder kulturelle Selbstbeschreibungen und/oder Fremdzuschreibungen für die Beschäftigung mit Antisemitismus eine Rolle? Wie sollten pädagogische Konzepte aussehen, um der Diversität in Klassenzimmern gerecht zu werden?

KIgA e.V. hat dazu ein Theorie-Praxis-Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet. Es stellt konkrete pädagogische Konzepte vor, die wir für die Arbeit mit Schüler/-innen der gymnasialen Oberstufe (Sek. II) entwickelt haben. Alle für die praktische Anwendung im Unterricht notwendigen Materialien sind auf einer beiliegenden DVD enthalten, inklusive des Films„1948 – Jüdischer Traum – Arabisches Trauma. Wie Israel entstand“ von Gabriele Hermer.

In der Fortbildung möchten wir mit Ihnen die Herausforderungen antisemitismuskritischer Bildungsansätze diskutieren und Ihnen konkrete methodische Ansätze vorstellen. Lehrerexemplare des Handbuches sind auf der Fortbildung vorhanden und werden kostenfrei ausgegeben.

Donnerstag, 28. November 2013, 8 - 15 Uhr

Stadtteilzentrum Alte Feuerwache e. V., Axel-Springer-Straße 40/41, 10969 Berlin-Kreuzberg

Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 22. November 2013 unter: jan.harig@kiga-berlin.org

Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben. Die Anerkennung der Fortbildung als Bildungsurlaub ist beantragt.


Die Veranstaltung wird gefördert durch das Land Berlin, Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen. Das Modellprojekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.